{"id":175,"date":"2015-11-05T20:44:23","date_gmt":"2015-11-05T19:44:23","guid":{"rendered":"http:\/\/test.folkeboot-pauline.de\/?p=175"},"modified":"2015-11-05T20:49:45","modified_gmt":"2015-11-05T19:49:45","slug":"mast-legen-so-machen-wirs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/folkeboot-pauline.de\/?p=175","title":{"rendered":"Mast legen &#8211; so machen wir&#8217;s!"},"content":{"rendered":"<p>Zum zweiten mal haben wir bei Pauline den Mast gelegt. Da wir nun eine Methode gefunden haben, die f\u00fcr uns gut funktioniert (und die wir so auch in Zukunft verwenden wollen) habe ich das zur Erinnerung mal zusammengefasst.<\/p>\n<p>Vielleicht hat auf der ein oder andere Anmerkungen, weil es andere (bessere?) Methoden gibt? Dann schreibt uns doch bitte einen Kommentar unter den Artikel. Auf jeden Fall l\u00e4uft es nach dieser Anleitung sehr harmonisch, gefahrlos und auch mit kleiner Crew.<!--more--><\/p>\n<p>Der Mast wird am besten mit 3(-4) Personen gelegt. Zun\u00e4chst ben\u00f6tigt man eine starke Leine, die die Mast tr\u00e4gt. Wir nehmen dazu eine lange und recht weiche Festmacherleine. In das erste Ende knoten wir einen Palstek (d=0,5m), dieser wird so um den Mast gelegt, dass er unter den Wanten und unter den Jumpstagen liegt. In die gleiche Leine wird eine weitere Schlaufe gebunden, die als Anschlagpunkt f\u00fcr den Mastkran dient und maximal 0,5 Meter vom Mast entfernt ist. Die Schlaufe wird hinter den Mast (also auf der Nutseite) gebracht, das freie Ende der Leine wird an den Mastfuss gef\u00fchrt und dort mit einer ausreichenden Zahl an Webeleinstegen unterhalb der Klampen fixiert. Das freie Ende wird dabei so abgel\u00e4ngt, dass die Mastschlaufe bis ca. 1 Meter unterhalb der Jumpstagen den Mast hochrutschen kann. So entsteht ein unsymmetrischer Hahnepot (also ein Dreieck aus Tauwerk mit ungleichlangen Schenkeln). Wir haben [<a title=\"Maststellen leichtgemacht\" href=\"https:\/\/folkeboot-pauline.de\/?p=35\">hier<\/a>] ein Foto vom Maststellen, dass die Konfiguration zeigt.<\/p>\n<p>Das Achterstag wird am Heckbeschlag abgebaut und an den Mast gebunden, die Wanten und das Vorstag gel\u00f6st. Der Harken vom Mastenkran wird ca. 0,5 Meter hinter den Mast bugisert (Sicherheitsabstand f\u00fcr Windex &amp; Co.) und in die Schlaufe eingeharkt. (Es hat sich tats\u00e4chlich bew\u00e4hrt den Harken hinter den Mast zu legen, es gibt dann keinen Stress mit den Jumpstagen und Spreizen). Nun zieht der Kran an, bis die Hei\u00dfleine zum Mastfu\u00df nahezu fest kommt. An der Stelle nochmals testen, ob die Ma\u00dfe des Hahnepots stimme (Mastschlaufe ca. 1 Meter unter dem Jumpstag am Mast, Hei\u00dfauge ca. auf Jumpstagh\u00f6he) und dass die Hei\u00dfleine auf keinen Fall von unten gegen die Jumpstagen rutscht (ich denke, das verzeihen einem die meisten Holz-Jumpstagen nicht).<\/p>\n<p>Auf dem Vor- und Achterdeck wird jeweils ein stabiler Holzbock aufgestellt, damit der Mast nach dem Kranen gleich an Deck abgelegt werden kann.<\/p>\n<p>Nun kann der Mast gezogen werden, folgende Positionen haben sich bew\u00e4hrt: Zwei Personen an Deck, eine(r) am Kran. Es ist sinning sich von nun an besonders vorsichtig an Deck zu bewegen, da der Mast nicht mehr sicher steht und nicht unbedingt in der Decksdurchf\u00fchrung umherwackeln sollte. Der Kran wird nun dichter an den Mast geschwenkt (Position des Harkens: 20-30 cm hinter der Mastnut) und ganz leicht angesetzt. Wanten und Vorstag werden komplett gel\u00f6st. Die beiden Personen an Deck halten den Mast in der N\u00e4he des Decksdurchlasses und weiter oben zur Sicherung, w\u00e4hrend der Kran langsam anzieht. Vorsichtiges Handling gew\u00e4hrleistet, dass weder Mast noch Decksdurchf\u00fchrung Kratzer abkriegen. Durch die gew\u00e4hlten Seill\u00e4ngen wird der Mast w\u00e4hrend des Kranens leicht nach vorne kippen. Dies ist bei den meisten Folkebooten hilfreich, weil er dann leichter aus dem Mastfu\u00df kommt und die Inneneinrichtung eher vor dem Mastfu\u00df Platzprobleme verursacht, als dahinter.<\/p>\n<p>Wenn der Mastfu\u00df an Deck zu sehen ist, f\u00fchrt eine Person ihn in Richtung Vorschiff, w\u00e4hrend die andere (gr\u00f6\u00dfere) Person in Richtung Achterdeck geht. Der Mast wird nun gedreht, daf\u00fcr wird das Masttop nach achtern geschwenkt (der Mast hatte ja w\u00e4hrend des Kranens Vorfall). Nun liegt die Nut oben, das Masttop zeigt nach achtern. Der Kran kann langsam abgefiert werden. (Ja, die Mastnut liegt w\u00e4hrenddessen oben. Vorteil: Sie wird nicht besch\u00e4digt, da der Mast nicht versehentlich auf die Nut gelegt werden kann.) Irgendwann erreicht die Person auf dem Achterdeck den Mast im oberen Drittel und kann ihn auf dem Bock ablegen. Der Kran wird abgeschlagen. Der Mast sollte bei einem etwaigen Weitertransport auf See mit Leinen gesichert werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/folkeboot-pauline.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/mastlegen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-177\" src=\"https:\/\/folkeboot-pauline.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/mastlegen.jpg\" alt=\"mastlegen\" width=\"800\" height=\"447\" srcset=\"https:\/\/folkeboot-pauline.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/mastlegen.jpg 800w, https:\/\/folkeboot-pauline.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/mastlegen-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a>Der Mast ist zum Transport auf dem Boot gelagert: Wir haben uns eine Mastst\u00fctze f\u00fcr achtern gebaut, die genau auf das Achterdeck passt und nicht verrutschen oder umkippen kann. Schaumstoff oder alte Handt\u00fccher sch\u00fctzen den Mast an den Auflagepunkten vor dem Verkratzen. Anf\u00e4nger bauen die Windex vor dem Transport ab, Profis machen das erst ganz zum Schluss\u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum zweiten mal haben wir bei Pauline den Mast gelegt. Da wir nun eine Methode gefunden haben, die f\u00fcr uns gut funktioniert (und die wir so auch in Zukunft verwenden wollen) habe ich das zur Erinnerung mal zusammengefasst. Vielleicht hat auf der ein oder andere Anmerkungen, weil es andere (bessere?) Methoden gibt? 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